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Burkhard

unregistriert

17

Donnerstag, 22. August 2013, 08:55

Na, dem kann ich doch wirklich zustimmen, liebe Liora! Smile_Smiley

18

Donnerstag, 22. August 2013, 13:26

:)

Eignet sich die Hölle zum missionieren?

Persönlich glaub ich nicht. Als Jesus hier auf der Erde war, hatte auch nicht die Hölle den Menschen vor Augen gehalten um sie zum Glauben zu bewegen. Mein Erlöser möchte ich nicht aus Angst folgen und gehorchen, sondern aus der Liebe, die Er uns offenbart hat. Auch die Jünger haben Jesus nicht aus Angst gefolgt, sondern weil sie glaubten an Ihn. Das bedeutet aber nicht, dass ich es leugne, denn Jesus sprach offen und klar darüber, und ich glaube Seine Worte.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
Jn 5,24

Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren; und wer Den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus Ihm geboren ist. 2 Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote befolgen. 3 Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer.
1Jn 5,1-3
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

19

Donnerstag, 22. August 2013, 17:59

Das bestgehütetste Geheimnis der Hölle

Ich finde dieses Video hier paßt zu unserem Thema und ist ganz interessant. Ich habe das schon mal vor längerer Zeit gehört und habe mich jetzt wieder dran erinnert. Vielleicht interessiert es ja jemanden. Ich kann zu den beiden Personen (Kirk Cameron und Ray Comfort), die dort sprechen, allerdings nicht viel sagen, da beim Googeln nur englische Seiten erscheinen (ich glaube mal, das sind auch Amerikaner) und die englischen Seiten kann ich nicht lesen. Vielleicht kann Liora da weiterhelfen. Jedenfalls vom Inhalt fand ich das Video sehr gut.


20

Donnerstag, 22. August 2013, 20:24

Danke für das Video, liebe Christina!

Wir haben neulich auch dieses Thema im Bibelkreis.

Was sollen wir verkünden? Jesus bringt es auf die Punkt:

Von der Zeit an fing Jesus an, zu predigen und zu sagen: Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!
Mt 4,17

Tut buße… und dann sagt er nicht, weil ihr sonst in der Hölle kommt, sondern: das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!

Genau die selber Worte gibt auch seine Jünger, als Er ihnen den Auftrag gibt:

Darnach aber bezeichnete der Herr noch siebzig andere und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er selbst kommen wollte.


Und wo ihr in eine Stadt kommt, und sie euch aufnehmen, da esset, was euch vorgesetzt wird; 9 und heilet die Kranken, die daselbst sind, und saget zu ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen!
Lk 10,1.8-9

Viele denken, und es wird auch gelehrt, wenn man nach vorne geht und eine sog. Bekehrungsgebet, der vorgesprochen wurde, einfach nachspricht, dann hat man sich bekehrt. Meine Frage war: Wo steht das in der Heilige Schrift?

Nirgendwo…

Gerade im Mt 19 wird es deutlich.

Jesus sagt: Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote!


Der junge Mann sagt: „Der Jüngling spricht zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch?

Jesus wiederspricht nicht, und fängt nicht an aufzuzählen seine Sünde, sondern sagt ganz einfach:

Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!

Das sagt für mich, du muss alles was Du hast loslassen, umkehren und Jesus folgen.

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!
Jn 3,3

Wenn ich neugeboren werde, bedeutet dass ich eine neue Kreatur werde. Bedeutet aber auch, dass ich für mein altes Ego gestorben bin.

Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!

2Kor 5,17

Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf daß ich Gott lebe; 20 ich bin mit Christo gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt lebe im Fleische, lebe ich durch Glauben, durch den an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.
Gal 2,19-20

Bekehren bedeuten auch umkehren. Mein altes Ego stirbt, und Jesus lebt in mir. Und genau das ist der Punkt, wo auch der junge Mann im Mt 19 zurückschreckte, und auch heute viele nicht dazu bereit sind.

Und wenn Er in mein Leben gekommen ist, werde ich in Sein Licht erkennen alle meine Sünde, Busse tun und habe ein unglaubliches Verlangen nach seinem Wort. Ohne Jesus können wir nicht erkennen unsere Sünde. Auch bei der Frau die, für Ehebruch sterben sollte, kommt erst die Vergebung und nacher, gehe und sündige nicht mehr.

Das große Problem, das statt Gottes Wort lesen viele verschiedene Predigten, Bücher und Schriften. Natürlich kann es hilfreich sein, doch kann nie ersetzen Gottes Heilige Wort.

Nach seinem eigenen Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit gezeugt, auf daß wir eine gewisse Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien.
Jak 1,18

Und wenn wir Seine Kinder sind, gilt:

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; 28 und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. 29 Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben. 30 Ich und der Vater sind eins.
Jn 10,27-30
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

21

Freitag, 23. August 2013, 13:38

Ich habe das Video so verstanden, dass wir die Menschen, wenn wir sie evangelisieren, mit dem Gesetz Gottes konfrontieren müssen, so wie es auch am Ende des Videos in einem Beispiel mit dem jungen Mann dargestellt wird. Das bedeutet dann aber im Endeffekt auch, dass wir sie mit der Hölle konfrontieren müssen, in gewisser Weise zumindestens. Jetzt zwar nicht mit dem Holzhammer und Drohgebärden, aber in gewisser Weise ist der Hinweis auf “das Gesetz Gottes” nicht von einem Hinweis auf die Hölle zu trennen. Jedenfalls wüßte ich nicht, wie das möglich ist. Wenn ich nämlich erkenne, dass ich in jeder nur erdenklichen Weise ein Gesetzesübertreter bin, dann kommt doch automatisch die Frage auf, ja hat das denn irgendwelche Konsequenzen für mich oder ist das vollkommen egal für meine Leben und meine Zukunft? Und hier kommt man dann nicht umhin, auch auf die Hölle hinzuweisen. Denn wenn meine Gesetzesübertretungen keinerlei Konsequenzen für mich haben, brauche ich mir ja auch keine Sorgen darüber zu machen. Oder wie seht ihr das?


Ein Büchlein aus dem 3 L-Verlag, dass ich mal vor einiger Zeit gelesen habe, zeigt Jesu Evangelisationsmethoden am Beispiel des reichen Jünglings auf:

http://www.3lverlag.de/cms/website.php?i…elium_heute.htm



Ich habe das obige Video hier noch mal in einer ähnlichen etwas längeren Version gefunden, diesmal als PDF-Datei zum Lesen (deutsch überarbeitet von Werner Gitt):

http://bruderhand.de/download/Werner_Git…_der_Hoelle.pdf


Dort heißt es u. a.:

Meine Schwestern und Brüder, es geht hier nicht darum, vor dem Höllenfeuer Angst zu machen. Das Predigen des Höllenfeuers erzeugt nur angsterfüllte Bekehrte. Gottes Gesetz aber wird tränenerfüllte Bekehrte hervorbringen. Wie ist das zu erklären? Der Mensch will dem Höllenfeuer entgehen, aber da das Gesetz nicht benutzt wurde, um ihm die außerordentlich ernste Bedeutung der Sünde zu zeigen, denkt er in seinem Herzen, Gott ist hart und ungerecht. Er sieht die Hölle nicht als seine gerechte Strafe an, als das, was er verdient hat. Daher kann er auch mit Gottes Gnade und Barmherzigkeit nichts anfangen; ihm fehlt die wahre Dankbarkeit für Gottes Gnade.

Und Dankbarkeit ist das Hauptmotiv für das Evangelisieren. Ein unecht Bekehrter wird nie mit Hingabe evangelisieren können. Aber auch er wird einmal verstehen, dass er gegen den Himmel gesündigt hat. Vor Gottes Augen ist nichts verborgen, Gutes und Böses ist vor ihm offenbar. Gott sieht in der Finsternis als wäre es helles Licht. Er erkennt jeden einzelnen Gedanken. Wenn Gott in seiner Heiligkeit am Tage des Zorns alle verborgenen Gedanken des Herzens offenbar macht, alle ungerechten Taten ans Licht bringt und alle Schuldbeweise auf den Tisch legen wird, dann ist er vollkommen gerecht, wenn er den Sünder nimmt und in die Hölle wirft.

Aber anstatt Gerechtigkeit gibt er ihm Gnade. Gott hat uns seine Liebe gezeigt, als wir noch Sünder waren, indem Christus für uns am Kreuz gestorben ist. Der Sünder fällt vor dem blutgetränkten Kreuz auf die Knie und ruft aus: „O Gott, wenn du das für mich getan hast, dann will ich alles für dich tun, was du von mir willst. O mein Gott, dein Gesetz ist in mein Herz geschrieben.“ Und genau wie der Mann, der weiß, dass er aus dem Flugzeug springen muss und dann dem Gesetz der Schwerkraft ausgesetzt ist, niemals seinen Fallschirm ablegen würde, weil sein Leben davon abhängt, so würde auch ein Sünder, der weiß, dass er am Tage des Gerichts einem heiligen Gott gegenübersteht, niemals auf die Gerechtigkeit Gottes in Christus verzichten, weil sein Leben davon abhängt.


22

Freitag, 23. August 2013, 14:44

Liebe Christina!

Im Grunde denken wir sehr ähnlich. Denn es gibt wirklich bekehrte und „Scheinbekehrte“ Menschen. Wir dürfen Gottes Gerechtigkeit auch nie verschweigen. Denn Gott ist Liebe, aber auch Gerechtigkeit. Das Gesetz verstehen wir erst durch Jesus, der Messias, der das Gesetz in unserem Herzen geschrieben hat. (Jer 31,33)

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. 23 Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz. 24 Welche aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden.
Gal 5,22-24

In den letzten Zeiten erlebe ich oft, dass besonders aus charismatischen Kreisen von „Visionen“ berichtet wird, in dem derjenigen in einem Traum oder Entrückung in der Hölle waren. Dann kommen die grausigen Geschichten. Ausführlich wird berichtet, was sie gesehen haben. Auf YouTube kann man auch zahlreiche solche „übernatürliche“ Erlebnisse finden. Mein Eindruck ist, das diese Menschen wichtiger ist der Satans Reich zu verkünden, als Gottes Rettende Gnade und Liebe. Außerdem, wenn jemand Gottes Wort nicht glaubt, wie sollte er an der Existenz der Hölle glauben, denn es ist auch Gottes Wort.

Darum bin ich sehr vorsichtig. Mit solchen Höllengeschichten kann man nicht evangelisieren. Und in diesem Thema hier geht es um Evangelisation.

Evangelisation bedeutet auf Deutsch: „Frohe Botschaft“

Warum hat Jesus das Jesaja Zitat am Shabbatlesug mitten im Satz abgebrochen?

Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen. 17 Und es wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gegeben; und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht: 18 «Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, den Armen frohe Botschaft zu verkünden, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu predigen und den Blinden, daß sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen; 19 zu predigen das angenehme Jahr des Herrn.» 20 Und er rollte das Buch zusammen und gab es dem Diener wieder und setzte sich, und aller Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.
Lk 4,16-29

Hier ist das Zitat von Jesaja:

Der Geist Gottes, des HERRN, ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat, um den Elenden gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, zerbrochene Herzen zu verbinden, den Gefangenen Befreiung zu predigen, den Gebundenen Öffnung der Kerkertüren ; 2 zu predigen ein Gnadenjahr des HERRN und einen Tag der Rache unsres Gottes,…
Jes 61,1-2

Warum bricht Jesus ab vor den Tag der Rache? Im Johannes Evangelium finden wir die Antwort:

Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit niemand, der an mich glaubt, in der Finsternis bleibe. 47 Und wenn jemand meine Worte hört und nicht hält, so richte ich ihn nicht; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern damit ich die Welt rette. 48 Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tage. 49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Und ich weiß, daß sein Gebot ewiges Leben ist. Darum, was ich rede, das rede ich so, wie der Vater es mir gesagt hat.
Jn 12,46-50
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

23

Freitag, 23. August 2013, 19:15

Liebe Liora!

Zitat

Evangelisation bedeutet auf Deutsch: „Frohe Botschaft“


Das stimmt natürlich!!! Aber ich glaube, was die Autoren hier sagen wollen ist, dass vor der "guten Nachricht" ( = frohe Botschaft = Gott ist gnädig = er trug selbst die Stafe), erst eine "schlechte Nachricht" kommen muß (nämlich, du hast das Gesetz Gottes übertreten, was die Hölle verdient), weil dadurch die Botschaft erst zu einer "frohen Botschaft" wird.

Sie führen dafür ein gutes Beispiel an:

Stellen Sie sich vor, ich würde zu ihnen sagen:„Ich habe eine gute Nachricht für Sie: Jemand hat gerade 25 000 Euro Strafe für zu schnelles Fahren für Sie bezahlt.“ Wahrscheinlich würden Sie antworten: „Wovon reden Sie eigentlich? Das ist doch keine gute Nachricht; es ergibt doch gar keinen Sinn. Ich habe nie einen Strafzettel bekommen!“ Meine gute Nachricht würde für Sie also gar keine gute Nachricht sein, sondern ein kompletter Unsinn. Darüber hinaus würden Sie sich noch beleidigt fühlen, da ich Sie mit einem Gesetzesverstoß in Verbindung bringen würde, von dem sie gar nichts wissen.

Sinnvoller wäre es, wenn ich Ihnen die Angelegenheit so erklären würde:„Auf dem Weg zu dieser Tagung gerieten Sie in der Nähe einer Blindenschule in eine Radarfalle. Es gibt da zehn große Verkehrsschilder mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h, aber Sie sind dort mit über 90 km/h durchgerast. Was sie getan haben, war äußerst gefährlich; daher die Strafe von 1 500 Euro. Die würden Sie auch bezahlen müssen, wenn nicht ein Fremder eingesprungen wäre und die Strafe für Sie bezahlt hätte. Sie haben großes Glück!

Nun können Sie gut verstehen, warum eine gute Nachricht erst dann als eine solche angesehen wird, wenn Ihnen zuerst erklärt wird, was Sie falsch gemacht haben. Wenn ich Ihnen keine verständliche Information über Ihre Verstöße gegen das Gesetz zu kommen lasse, dann kann eine gute Nachricht als Dummheit und Beleidigung aufgefasst werden. Wenn Sie aber verstanden haben, dass Sie das Gesetz gebrochen haben, dann wird die gute Nachricht wirklich eine gute Nachricht sein.


Zitat

In den letzten Zeiten erlebe ich oft, dass besonders aus charismatischen Kreisen von „Visionen“ berichtet wird, in dem derjenigen in einem Traum oder Entrückung in der Hölle waren.


Auf diese Höllenvisionen der Charismatiker würde ich auch nichts geben wollen (das ist wahrscheinlichl mehr Einbildung als alles andere) und zur Evangelisation ist sowas natürlich nicht geeignet, da bin ich mit dir vollkommen einer Meinung.

Zitat

Warum hat Jesus das Jesaja Zitat am Shabbatlesug mitten im Satz abgebrochen?


Vielleicht, weil der "Tag der Rache" erst beim Jüngsten Gericht stattfindet und nicht schon jetzt und auch nicht vor 2000 Jahren zur Erdenzeit Jesu. Als Jesus auf der Erde war, da war das "Gnadenjahr des Herrn", das bis jetzt andauert. Wäre so meine Vermutung. Aber ich kann mich auch irren.

Zitat

Außerdem, wenn jemand Gottes Wort nicht glaubt, wie sollte er an der Existenz der Hölle glauben, denn es ist auch Gottes Wort


Das ist natürlich wahr. Zuerst müssen die Menschen erstmal von Gottes Existenz überzeugt sein. Sonst braucht man auch nichts vom Gesetz Gottes oder dem Gericht zu erzählen. Das würden sie ebenso als Quatsch ansehen wie alles andere.

Liebe Grüße Smile_Smiley

24

Freitag, 23. August 2013, 21:39

Liebe Christina!

Jesus ist unter die Sünder gegangen und habe ich nirgendswo gelesen, dass Er einer der Sünder zuerst erklärt hätte wie sündig ist er. Nie hatte er zuerst die schlechte Nachricht mitgeteilt. Erst heilte sie.

Die Sünde hat Jesus bei dem Heuchler angesprochen. Sie bekamen die schlechte Nachricht, und das ordentlich....

Ich möchte Jesus auch hier folgen, und den Menschen Jesus bezeugen. Jesus wirkt das Wollen in den Menschen. Bei mir war es auch so. Nicht durch die Menschen habe ich erkannt, wie verloren wär ich ohne Gott, sondern Jesus durch Sein Heiliger Geist bewirkte es.

denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken, nach seinem Wohlgefallen.
Phil 2,13

Wie auch immer, ich bete zu Gott, dass Er mich durch Sein Heiliger Geist leitet und die Worte in meinem Mund gibt, die nötig sind.

Was ich noch sehr wichtig finde, wir sollen nicht nur mit Mund, sondern auch mit unseren Leben Licht in dieser Welt sein, weil das ist auch eine Art Evangelisation.

Ich denke Gott gibt uns Weisheit auch in diesen Dienst.

Sei gesegnet, liebe Christina!

:)
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

25

Samstag, 24. August 2013, 13:43

Zitat

Nicht durch die Menschen habe ich erkannt, wie verloren wär ich ohne Gott, sondern Jesus durch Sein Heiliger Geist bewirkte es.


Liebe Liora,

ich glaube, wir machen im Grunde genommen gar nicht so verschiedene Aussagen. Vielleicht reden wir nur ein bißchen aneinander vorbei. Ich denke, es kommt immer darauf an, wo ein Mensch, den ich evangelisieren möchte, steht. Dort muß ich ihn auch abholen. Wenn jemand schon am Boden zerstört ist, dann brauche ich ihm wahrscheinlich nicht mit dem Holzhammer der Gebote Gottes eins überhauen, dann kann ich wahrscheinlich gleich von der “Gnade” reden. Wenn dagegen jemand sehr selbstbewußt von sich und seinem hervorragenden Charakter überzeugt ist, dann würde ich mit dem “Gesetz” Gottes anfangen. Jesus ist doch auch so vorgegangen, zum Beispiel bei dem reichen Jüngling. Der Zöllner dagegen schlug sich an die Brust. Bei ihm hatte Gottes Geist schon Vorarbeit geleistet. Da war es nicht mehr nötig, ihn mit dem Gesetz zu konfrontieren. Der Pharisäer hingegen hatte es, obwohl er die alttestamentlichen Schriften durchaus kannte, bitterlich nötig, das Gesetz Gottes richtig zu verstehen.

Vielleicht können wir uns ja darauf einigen? :)

26

Samstag, 24. August 2013, 19:18

Liebe Christina!

Den Eindruck hatte ich schon früher ;) , darum schieb ich:

Zitat

Im Grunde denken wir sehr ähnlich. Denn es gibt wirklich bekehrte und „Scheinbekehrte“ Menschen. Wir dürfen Gottes Gerechtigkeit auch nie verschweigen. Denn Gott ist Liebe, aber auch Gerechtigkeit.


Wenn ich von Jesus Zeugnis gebe, rede ich nicht nur von der Gnade, sondern auch von seiner Gerechtigkeit. Jedoch bedeutet das für mich nicht, dass ich mit der Hölle evangelisiere.

denn ich will euch Mund und Weisheit geben, welcher alle eure Widersacher nicht sollen widersprechen noch widerstehen können.
Lk 21,15

Smile_Smiley
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27

Montag, 26. August 2013, 19:38

Die Hölle eignet sich nicht zum Missionieren. Aber vor ihr muß trotzdem gewarnt werden. Jesus warnte auch eindringlich davor. Die Hölle ist eigentlich den Dämonen und dem Teufel vorbehalten. Kein Mensch ist dazu vorherbestimmt. Gott will retten. Aber er warnt auch vor den Konsequenzen. Daher muß über die Hölle ebenso wie vom Himmel gepredigt werden.
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