Sie sind nicht angemeldet.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: endzeit-forum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Freitag, 28. Juli 2017, 17:52

Allein auf weiter Flur

Hallo zusammen, ich bin seit 5 Jahren wiedergeboren und ein Nachfolger Christi. Meine Kinder lehnen es ab mit mir darüber zu reden. Meine Jüngste versucht sofort das Thema zu wechseln und geht nicht darauf ein, wenn ich ihr aus der Bibel erzähle und was ich erkannt habe. Meine ältere Tochter hört mir zwar zu, sagt aber gar nichts dazu, außer, " Wenn dich das glücklich macht".
Ich habe hier keine Gemeinde, da keine hier bibeltreu ist. War für kurze Zeit in einer, die scheinbar bibeltreu war, aber mit der Zeit fiel mir doch auf, das es nicht so ist. Ansonsten haben wir hier Pfingstler, Zeugen Jehovas und freie Gemeinden. Mit anderen Worten, ich bin nicht getauft. Aber das ist ein anderes Thema.
Natürlich denke ich an meine Kinder, wenn ich an die Entrückung denke. Das macht mich schon traurig, auch für die anderen Menschen. Das belastet mich schon. Ich bete deshalb jeden Tag für meine Kinder und hoffe auf Gnade. Wie geht es Euch in Bezug auf Familienangehörige ? Wie geht ihr damit um? Unhappy_Smiley
Signatur von »Gabriele« Gott hat alles in der Hand, ich kann mich vollkommen hingeben und Frieden erleben. Gelobt sei Gott dafür.

2

Samstag, 29. Juli 2017, 10:30

Liebe Gabriele,

wenn Kinder nicht im christlichen Glauben erzogen worden sind, ist es sehr schwer.
Du kannst letztendlich nur aufklärend wirken, das Evangelium weiter geben und beten.

In Bezug auf Familie geht es mir nicht anders, da höre ich:....... damit kann ich mich jetzt nicht beschäftigen........... dafür ist später noch Zeit..........das ist nicht mein Ding etc.
Ich bete für die Familie jeden Tag. Bete das der Herr sich ihrer erbarmt.
Was die Gemeinde betrifft, ich habe nach langem suchen eine kleine freie Gemeinde gefunden.
Ich muss ein wenig fahren aber das ist auch ok.
In dieser kleinen Gemeinde geht es nur um Jesus Christus, Gott und die Bibel. Das ist wichtig.

Der Herr führt uns wenn wir uns führen lassen.

Vertraue dem Herrn liebe Gabrielle,

Grüße,
Biggi

3

Samstag, 29. Juli 2017, 18:47

Danke Biggi für deine Anteilnahme. Ich freue mich für dich, das du eine Gemeinde gefunden hast. Aber du hast recht, wenn es so sein soll, wird der Herr es schon richten.
Liebe Grüße Happy_Smiley Gabriele
Signatur von »Gabriele« Gott hat alles in der Hand, ich kann mich vollkommen hingeben und Frieden erleben. Gelobt sei Gott dafür.

4

Sonntag, 30. Juli 2017, 14:41

Hallo Gabi,

ein wichtiges Thema: Die zunehmende Vereinsamung von Christen. Vielleicht magst du dies Thema mit ins neue Forum nehmen und dort noch mal ansprechen?

Gruß

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich

Beiträge: 3 732

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

5

Montag, 31. Juli 2017, 20:15

Hallo Gabriele,

wir haben im neuen Forum auch einen geschlossenen Raum, der nur für Mitglieder zugänglich ist. Hierbei könnte man sich austauschen, ohne dass es in der Öffentlichkeit stattfindet. Hier der Link zum Forum, falls du Interesse hast:

www.endzeit-forum.com

Liebe Grüße
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

6

Dienstag, 10. Oktober 2017, 12:45

.
Signatur von »Terry« :..überraschung..:

7

Dienstag, 10. Oktober 2017, 15:23

Hi Terry, ich heiße zwar Gabriele, aber das ist jetzt auch nicht wichtig. Freue mich jemanden zu kennen, der auch das Problem hat. Schade das du so weit weg wohnst. Ich lebe in Rheinland Pfalz. Kennst du den Karl-Herman Kaufmann.? Das ist ein Ältester in der Gemeinde in Albstadt-Taifingen, dessen Predigten auch über das Internet zu hören sind. Für mich ist er absolut bibeltreu und daher nehme ich auch an, das es die Gemeinde ist. Die Predigten kannst du dir unter www. downloads-allein-christus.de anhören. Es sind dort noch andere vertreten,aber für mich ist er ein wirklich sehr guter Prediger, weil er keine Angst hat die Wahrheit zu sagen. Vielleicht ist das ja in deiner Nähe.

Ich denke hin und wieder über meine Berufung nach, vielleicht ist ja meine Berufung, hier in meiner Wohnung zu bleiben und das Wort Gottes zu verinnerlichen, um es für spätere Zeiten zu gebrauchen. Wer weiß, was Gott mit uns vorhat. So wie du auch geschrieben hast, das du durch die Einsamkeit, näher zu Gott gekommen bist.

Wir hören voneinander, so Gott will, Gruß Gabriele
Signatur von »Gabriele« Gott hat alles in der Hand, ich kann mich vollkommen hingeben und Frieden erleben. Gelobt sei Gott dafür.

8

Dienstag, 10. Oktober 2017, 15:54

.
Signatur von »Terry« :..überraschung..:

9

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 18:59

Liebe Terry,

ich habe deine Zeilen schon vor einer ganzen Weile gelesen (auch wenn sie eigentlich nicht an mich gerichtet waren). Ein Satz den du dort schriebst, hat mich besonders angesprochen bzw. bewegt. Ich habe aber erst jetzt die Zeit gefunden, ein wenig darauf einzugehen. Du schriebst:

Zitat

So stehe ich auch ziemlich alleine da. Ich glaube nicht das es irgendwo jemanden gibt der für mich betet.


Thema Gebet: Es ist zwar schön und auch ermutigend, wenn man weiß, dass es da jemanden oder vielleicht sogar mehrere Menschen gibt, die für einen beten. Man hört ja auch des öfteren solche Geschichten, dass Eltern oder Großeltern jahrzehntelang für ihre Kinder oder Enkel gebetet haben, dass sie zum Glauben finden mögen usw. Und dann war es eines Tages wirklich soweit oder manchmal erlebten diese Beter es selbst auch nicht mehr, aber einige Zeit nach ihrem Tod oder auf der Beerdigungsfeier kam es dann doch noch zur Bekehrung. Du hattest nun das Privileg in einer christlichen Familie aufzuwachsen, zumindest war der Glaube an Gott dort nicht unbekannt, ich hatte dieses Privileg ebenfalls. Ich habe mich früher nun des öfteren mal gefragt, was ist mit all den Menschen, die dieses Privileg nicht hatten und haben, die vielleicht in atheistischen weltlichen Familien aufgewachsen sind und die niemanden haben, der je für sie gebetet hat, dass sie zum Glauben finden mögen usw. Sind diese jetzt benachteiligt? Wenn Gott auf Gebet hin sich besonders bewegen ließe oder irgendwie anders handeln würde, als er es sonst täte, dann müßte das wohl so sein. Ist das dann aber nicht irgendwie ungerecht? Es kann ja niemand etwas dafür, wenn er niemanden hat, der für ihn gebetet hat. Wie verhält es sich also nun damit. Das war so eine stumme Frage, die ich in mir hatte.

Oder ganz früher zu Luthers Zeiten, als die Säuglingssterblichkeit noch sehr hoch war, da wurden die Kinder bereits als Säuglinge getauft, weil man meinte, dass sie dann, falls sie früh versterben in den Himmel kommen würden. Aber wäre es nicht auch in diesem Falle irgendwie ungerecht, wenn ein Kind in die Hölle käme, nur weil es niemanden gehabt hat, der es über das Taufbecken gehalten hat?

Aber dann hat es Gott so geführt, dass wir durch einen guten Bekannten vor Jahren mal auf die Fernsehkanzel der Arche Hamburg im Fernsehen aufmerksam gemacht wurden. Wir haben dann lange, lange Zeit als Familie diese Predigten im Fernsehen geschaut und reichen Segen dadurch erfahren dürfen. Und irgendwann einmal habe ich mir ein Buch von dort bestellt mit dem Titel „Das Evangelium kennen und genießen“, Autor Wolfgang Wegert. Hier gibt es das z. B. ganz preiswert gebraucht: https://www.momox.at/buch-ankauf/Das+Eva…g/9783934936058 Ich habe gerade mal gegoogelt. Und durch die dortigen Ausführungen zum Thema Gebet, habe ich endlich, endlich eine Antwort gefunden und habe seitdem eine doch etwas veränderte und auch entspanntere Sicht auf das Gebet, als ich es früher einmal hatte.

Und weil ich mir vorstellen könnte, dass dich das vielleicht tröstet, in Anbetracht dessen, dass du niemanden hast, der für dich betet (für mich schwang in deinem Satz eine gewisse Traurigkeit mit), habe ich mal aus den vielen Predigten, die man im Internet auf der Arche-Seite finden kann, eine herausgesucht, die dort ebenfalls auf dieses Thema eingeht. Der Autor des Buches ist ja auch derselbe Prediger:

Der Titel lautet: Gottes Vorsehung und das Gebet und Beten nach dem Willen Gottes

https://www.arche-gemeinde.de/predigten/…ca9c362b809ce49

Vielleicht erweckt es dein Interesse. Dann wünsche ich dir reichen Segen beim Lesen derselben.

Liebe Grüße
Christina :)

10

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 19:19

Hallo Christina,

Mag da auch nicht so sehr ins Detail gehen, weil es mir zu persönlich ist. Ich denke an ein "für einander im Gebet" und kein allgemeines um Bekehrungen bitten.


Gruß Terry
Signatur von »Terry« :..überraschung..:

11

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 19:41

Liebe Terry,

ich hatte dich schon richtig verstanden. Das mit der Bekehrung sollte ja auch nur so ein Beispiel sein. Anscheinend hat dich das irritiert, sorry, war nicht meine Absicht. Du bist ja außerdem auch schon bekehrt. Würde also keinen Sinn ergeben :D Nein, es ging mir darum, wie verhält es sich denn so allgemein mit Gebet und Gebetserhörung? Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Glaubst du, du hättest jetzt schlechtere Chancen, wieder schnell eine Arbeit zu finden, wenn dich niemand bei deinem Gebet darum unterstützt? Erhöht es wirklich deine Chancen, wenn jemand mit darum betet? Das wäre hier die Frage. Und darauf wollte ich halt eine Antwort geben.

LG: Christina :)

12

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 19:55

Gebet oder Gebetserhörung ist ja auch nicht das Thema dieses Threads. Ich hab auch keine zu beantwortende Frage gestellt. Hier ging es ja darum ob andere sich auch alleine auf weiter Flur fühlen wie Gabriele. Praktische persönliche Alltagserfahrung und nicht trockene Theologie.


Zum Thema Gebetserhörung habt ihr ja an anderen Stellen im Forum schon oft darüber besprochen.
Signatur von »Terry« :..überraschung..:

13

Freitag, 20. Oktober 2017, 15:55

Sorry, aber ich habe es nur gut gemeint. Außerdem habe ich selbst seit etwa 2 Jahren keine richtige Gemeinde mehr, falls dich das tröstet. Kann also durchaus gut nachvollziehen, wie es dir geht.

14

Samstag, 21. Oktober 2017, 07:38

Hallo Christina,

das von dir vorgestellte Buch ist im Link zum Ankauf vorgesehen. Verkauft wird es dann etwas teurer bei Amazon (gebraucht beispielsweise bei Medimops) oder Medimops direkt (gehört zu Momox).

Aus der Beschreibung ist doch klar ersichtlich, dass dies Thema durchaus passend besprochen wird, denn gerade die Gemeinden, die sich weltförmig anpassen, stoßen viele Gläubige so sehr ab, dass diese sich lieber ins Exil zurückziehen.
Passt also haargenau zu der Aussage 'Allein auf weiter Flur' und möglicheweise einem Gefühl der Einsamkeit. Aber selbst das Gefühl einer gewissen Isolation kann hilfreich und sogar stärkend sein, wenn man mal darüber nachdenkt, zumal dies im Bewußtsein geschieht, dass es sich um Glaubensgründe handelt, die mit unserem Gewissen vereinbar sein müssen. Aber das Thema ist vielschichtig, denn sehr häufig spielen in das Alleinsein auch Faktoren nicht-biblischer Art hinein, beispielsweise ob ich garstige Charakterzüge aufweise oder immer alles besser wissen möchte.
Auch sowas gehört in die Bilanz, denn nicht unhäufig scheitern wir an uns selber, können dies aber nicht erkennen. Dann wäre es zwar bitter, aber geistig gesehen doch wohltuend, dass es tatsächlich Brüder oder Schwestern gäbe, die uns darauf aufmerksam machen würden.
Aber auch dazu gäbe es ausreichend Gesprächstoff, wenn man sich darauf einlassen möchte. Eines ist jedenfalls sicher, Gott arbeitet an uns, auf die eine oder andere Art. Nicht immer angenehm, aber mit Sicherheit notwendig :-)

15

Samstag, 21. Oktober 2017, 09:08

Hallo Karyopse,

Danke für den Hinweis. Du hast Recht. Das mit dem "Ankauf" hatte ich überlesen. ^^ Der Link von Amazon wäre besser gewesen. Ist ja auch noch ein annehmbarer Preis, wenn man mal vom Neupreis ausgeht: https://www.amazon.de/Evangelium-kennen-…t/dp/3934936059

Zu der anderen Sache, da hast du natürlich ebenfalls Recht. Es gibt sicherlich unterschiedliche Gründe, warum Christen keine bleibende Heimat in einer Gemeinde finden oder eben ihre bisherigen Gemeinden verlassen.

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich

Beiträge: 3 732

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

16

Samstag, 21. Oktober 2017, 11:45

@ Gabriele: Liebe Gabriele, es gibt im Leben eines Christen Wegstrecken, wo er alleine gehen muss. Es gibt aber auch Wegstrecken, wo er mit anderen Gläubigen zusammen ist. Salomo drückt das so aus:

Pred 3,5 Steine schleudern hat seine Zeit, und Steine sammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und sich der Umarmung enthalten hat auch seine Zeit;


Gott hat alles, was uns im Leben widerfährt, weise durchdacht. Nichts, was uns geschieht, überrascht ihn oder erschreckt ihn. Alles hat er unter Kontrolle und weiß, was das Beste für uns ist. Vielleicht findest du ja eine Freundin, die auch Christ ist. Es muss nicht so bleiben.

@Karyopse:

Lieber Karyopse, manchmal ist es auch gut, keine Gemeinde zu besuchen. In etlichen Gemeinden hat sich die Psychologie und die Mechanismen der Gruppendynamik etabliert, die sehr schädlich sein können, wie z. B. in Sekten wie den Zeugen Jehovas. Es gibt dabei meist eine Leitung, oder Führungspersonen, die nicht in Frage gestellt werden dürfen und sich mehr in das Leben ihrer Schafe einmischen, als gut ist. Gerade Machtmenschen fühlen sich in den christlichen Gemeinden oft sehr wohl und können dort erfolgreich und unbehelligt ihre schädlichen Manipulationen durchführen. Das kann sehr destruktiv sein. Aus diesem Grund besuchen viele keine Gemeinde, weil sie auch so negative Erfahrungen gemacht haben. Christen haben die Verheißung, dass Jesus Christus schon dort anwesend ist, wo "zwei oder drei" Personen in seinem Namen versammelt sind (Mt 18,20).
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

Werbung © CodeDev