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Dienstag, 28. März 2017, 10:58

Christliches Familienstellen

Beim Familienstellen werden unter anderem auch Personen
aufgestellt, die längst verstorben sind. Jemand fremdes wird
stellvertretend für diese Person aufgestellt, im laufe dieser
Familienaufstellung „reflektiert“ dieser, die Vergangenheit der anderen (verstorbenen) Person, er „erinnert“ sich quasi an sie und empfindet
dabei auch wie sie, während der Aufstellung „ist“ er gefühlt
die andere Person. (so habe ich es verstanden, hoffentlich ist es
einigermaßen verständlich) Man erklärte mir, das dieses möglich
sei, es gäbe eine Welt zwischen Himmel und Erde, die wir uns nicht
erklären könnten, und hier würde man sozusagen auf diese
„Zwischenwelt“ zugreifen. Natürlich geleitet durch den Heiligen
Geist, weshalb nichts schlimmes passieren könne.


Hat jemand von euch Erfahrung damit?
Ist so etwas schon eine Art der „Totenbefragung“? Gibt es
Bibelstellen, in denen deutlich wird, dass man auf diese
„Zwischenwelt“ nicht zugreifen darf?

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Dienstag, 28. März 2017, 11:33

Liebe Annelie!

Erfahrung habe ich nicht, würde ich auch nie versuchen! Gott verbietet die Kontakte zu den Toten.

Es soll niemand unter dir gefunden werden,…
oder ein Medium, oder einer, der einen Wahrsagergeist hat, oder jemand, der die Toten befragt. 12 Denn wer solches tut, ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen treibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus.

5Mose 18,10-12

Jesus ist da ganz eindeutig: In der Geschichte von der reiche Mann und der arme Lazarus lesen wir:

Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, so daß die, welche von hier zu euch hinübersteigen wollen, es nicht können, noch die von dort es vermögen, zu uns herüberzukommen.

Luk 16,26

Auch in den anderen Bezug, kann vor Gott nur die betroffene Person kommen. Wir haben nur ein „Stellvertreter“ und Er ist Jesus! Wir erwarten Hilfe von Jesus, der bei der Vater und vertritt.

LG, Liora
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

Tom_Admin

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3

Dienstag, 28. März 2017, 12:13

Hier ist eine persönliche Erfahrung, die Person, die das früher praktiziert hat, warnt heute davor:

https://www.lichtarbeit-verführung.de/bericht110.html

Familienaufstellung ist eindeutig "von unten".

Die Alternative dazu ist sicherlich das Gebet:

Phil 4,6 Sorgt euch um nichts; sondern in allem laßt durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.

und Lukas 18:

Das Gleichnis vom ungerechten Richter
Lk 18,1 Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis, um ihnen zu zeigen, daß es nötig ist, allezeit zu beten und nicht nachlässig zu werden; 2 und er sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute. 3 Es war aber eine Witwe in jener Stadt; die kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher! 4 Und er wollte lange nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht fürchte und mich vor keinem Menschen scheue, 5 so will ich dennoch, weil mir diese Witwe Mühe macht, ihr Recht schaffen, damit sie nicht unaufhörlich kommt und mich plagt. 6 Und der Herr sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt! 7 Gott aber, wird er nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er auch lange zuwartet mit ihnen? 8 Ich sage euch: Er wird ihnen schnell Recht schaffen! Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
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4

Dienstag, 28. März 2017, 12:35

Hallo Annelie,

in dem Buch 'Gefährliche Stille - Wie die Mystik die Evangelikalen erobern will' wird ab Seite 113 auf das sog. 'Christliche Familienstellen' eingegangen. Hier der kostenlose Download beim CLV-Verlag: Gefährliche Stille

Wer sich mit dem Hintergrund des Familienstellens beschäftigt, erkennt sofort den mystisch-okkulten Charakter, dessen Psychodynamiken dem Schamanismus entlehnt sind. Man könnte es auch als Okkultismus in neuen Kleidern bezeichnen. Immer neue Varianten tauchen auf, mit Verstorbenen oder mit angeblich christlich-biblischem Basis, um Christen zu ködern, dies als akzeptable Möglichkeit einer 'Behandlung' zu akzeptieren. Die Merkmale einer solchen 'Therapie' sind Imagination, Visualisierungen und Hellfühlen. Praktiken, die im Spiritismus verankert sind, aber eine beschönigende Neubenennung erhalten, um sie als harmlos auszuweisen(repräsentative Wahrnehmung, wissende Felder uä.). Nicht nur von biblischer Seite wird gewarnt: Depression mit Engeln

Für Christen kann daher nur eines gelten: Finger weg! :..naughty..:

5

Donnerstag, 30. März 2017, 13:32

Vielen Dank!!!

Tom_Admin

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6

Donnerstag, 30. März 2017, 15:20

Vielen Dank!!!


Kein Problem! :) Auch wenn es 'christlich' verpackt ist, ist die Praktik okkult! Wie auch christliches Yoga oder chr. Meditationen oder chr. Bild- und Ikonenversenkung.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
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7

Samstag, 9. Dezember 2017, 20:20

Das ist ein Thema, dass mich sehr berührt. Leider ist es aber auch so, dass ich über diesen Bereich nicht wirklich gerne rede Ich weis nicht ob das anderen auch so geht, aber so ist es eben bei mir.

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